Kath. Kirchengemeinde Pfaffen-Schwabenheim

Katholische Kirchengemeinde Badenheim (mit Pfaffen-Schwabenheim)

Pfarrgasse 6

55576 Sprendlingen

Tel.: 06701 432

Bräuche der Osterzeit in Zeiten der Pandemie

 

Palmzweige:

Die gesegneten Palmzweige liegen dort, wo die Kirchen weiterhin geöffnet sind, in Körben aus und können von den Gläubigen mit nach Hause genommen werden. In den anderen Gemeinden bleiben sie stehen, bis die Kirchen wieder offen sind.

Weihwasser:

Sobald wieder öffentliche Gottesdienste erlaubt sind, wird in den Sonntagsmessen das Weihwasser gesegnet und steht auch zur Mitnahme wieder zur Verfügung.

Osterkerzen:

Aus gegebenem Anlass gibt es in diesem Jahr keine Osterkerzen in der gewohnten Weise zu kaufen. Vielleicht macht es Ihnen Freude in der Familie oder gemeinsamen Hausstand eine Osterkerze zu gestalten.

Ostergeläut:

Das Martinus-Läuten, dass wir mittlerweile mit der EKHN und den Nachbarbistümern auf 19:30 Uhr festgelegt haben, entfällt an Karfreitag und an Karsamstag. Zum Gloria der Osternacht sollte geläutet werden. Das wird für die Gläubigen in den Gemeinden ein wichtiges hörbares Zeichen der Osterbotschaft sein. Der Vorsitzende der Bischofskonferenz regt am Ostersonntag um 12:00 Uhr in ökumenischer Verbundenheit ein festliches Osterläuten an. Ich bitte Sie, diese Initiative zu unterstützen.

Tägliches Vaterunser:

In der Zeit der Pandemie laden wir täglich um 18:00 Uhr dazu ein, ein Vaterunser zu beten.  In Sprendlingen läuten zu dieser Zeit die Glocken. 

Katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt

Das ehem. Augustinerchorherrenstift wurde um 1040 von Graf Eberhard von Nellenburg und seiner Mutter Hedwig als Eigenkloster gegründet. Um 1230-60 erfolgte ein Neubau der Kirche, die Weihe erfolgte im Jahr 1308. Der Grundriss zeigt einen spätromanischen Chor mit quadratischem Chorgeviert und wenig eingezogener Apsis aus fünf Achteckseiten, drei davon mit Fenstern, die beiden anderen verkürzt und von Rundtürmen flankiert. Der Außenbau ist flächig durch Gesimse, Lisenen und Rundbogenfriese gegliedert. Am Apsissockel verläuft ein Rundbogenfries auf Konsölchen. Der Bau besitzt große, rundbogige Fenster. Das Innere zeichnet sich durch eine stark plastisch durchgeformte Wandgliederung aus, die in der Apsis stärker ausgeprägt als im Chorquadrat ist. Am Gewölbe des Chorgeviert findet sich ein kurpfälzisches Wappen zur Erinnerung an die Wiederherstellung der Kirche im Jahr 1712.

Reiche Ausstattung aus dem 18. Jahrhundert:

-Furnierter Hochaltar, 1714

-Chorgestühl 1716

-Kanzel um 1720, mit Statuetten der vier Evangelisten, auf dem Schalldeckel Guter Hirte

-Furnierte Beichtstühle um 1770

-Orgel 1777 von Heilmann in Mainz

-Hl. Michael um 1740,

-kleine Wachsfigur mit Gehäuse auf großer Konsole

-In der 1722-23 südlich an den Chor angebauten Sakristei befinden sich geschnitzte Schränke und Türen, an den Wän- den und an der Decke Stuckreliefs Leben Christi mit alttestamentarischen Vorbildern. Über der Sakristei befindet  sich ein Oratorium mit einer Bildnisfolge der Pröpste des 18. Jahrhunderts

(Quelle: regionalgeschichte.net)