Prot. Kirchengemeinde
Hochstätten

Protestantische Kirchengemeinde Hochstätten

Pfarramt Ebernburg – Altenbamberg, für die KG Hochstätten


Pfarrerin Katy Christmann

Tel. Nummer 06708-2253 oder 01774206818


Kirchendienerin: Annerose Engel - Weiß

Fürfelderstraße 41,

Tel: 06362-7289011


Vorsitzender: Siegfried Wolf

Tel. 06362-2523


Sozial- und Lebensberatungsstelle des Diakonischen Werkes in Obermoschel

Tel. 06362-2525


Ambulanter christlicher Hospizdienst

Tel: 0671-382834

Ev. Pfarrkirche in Hochstätten

Seit 1261 besteht in Hochstätten wahrscheinlich eine eigene Pfarrei. Die protestantische Kirche – mit spätbarockem Saalbau von 1772 und romanischen Turm aus dem 13. Jahrhundert, dem ältesten Gebäudeteil der Kirche – ist heute noch ortsbildprägend. Das heutige Langhaus steht in südlicher Richtung und grenzt in seiner exponierten Lage unmittelbar an die Ortsdurchgangsstraße. Die Kirche steht heute unter Denkmalschutz. Bei der letzten umfassenden Inneninstandsetzung im Jahr 1999 wurde sie neu gestaltet. Thema war die Neugestaltung des Kircheninnenraums mit neuem Farbkonzept sämtlicher Architektur- und Ausstattungselemente im barocken Stil.

An den massiven Kirchturm grenzt das schiefergedeckte, im Süden abgewalmte, Satteldach des Langhauses. Mauerreste und Fundamente lassen vermuten, dass das Kirchenschiff früher nach Westen und damit der typischen Ost-West-Ausrichtung folgte. Der im romanischen Stil erbaute Kirchturm wurde mit spätgotischen Elementen verändert. Mit seinen zwei Metern dicken Grundmauern, einem quadratischen Grundriss von 7 Metern und einer Höhe von etwa 25 Metern bis zum First des Satteldaches wirkt er gedrungen und hat den Charakter eines Wehrturms. Das Satteldach endet an der West- und Ostseite in der Giebelaufmauerung mit je einem Steinkreuz. Die Turmfenster sind schießschartenartig übereinander und unter der Traufe horizontal angeordnet. Mit dem achteckigen Dachreiter mit Helm und Wetterhahn erreicht der Turm seine Gesamthöhe von ca. 31 Metern. Die heutige Hauptansicht befindet sich auf der Südseite des Kirchengebäudes mit einfacher symmetrischer Gliederung. Das Eingangsportal mit darüberliegendem, runden Fenster und einem Dachaufbau mit eingebautem Zifferblatt mit Zeigern bilden die Mittelachse gerahmt von je einem hohen Rundbogenfenster.

Zur barocken Ausstattung zählt die 1776/77 von Philipp Daniel Schmidt aus Meisenheim gebaute Orgel, deren Prospekt mit reichem Schnitzwerk verziert ist, und die Kanzel mit dreiseitig umlaufendem vergittertem Pfarrgestühl. Das Geläut mit drei Glocken und das Uhrwerk, dessen Antriebswelle den gesamten Dachstuhl des Kirchenschiffs durchlaufen und die dortigen Zeiger des Zifferblatts antreiben, sind in einem Glockenstuhl im Turm unterhalb der Traufe installiert (Quelle: Wikipedia).