Kath. Kirchengemeinde Neu-Bamberg

Pfarrgruppe "Rheinhessische Schweiz"

St. Dionysius Neu-Bamberg

Katholisches Pfarramt

Bennstr. 1

55546 Fürfeld


Tel.: 06709 429

Fax: 06709 911154

E-Mail:

Internet: www.bistrummainz.de/pfarrein/dekanat-alzey/gemeinden/rh-schweiz

Gemeinden: Eckelsheim, Frei-Laubersheim, Fürfeld, Gumbsheim, Neu-Bamberg, Siefersheim, Stein-Bockenheim, Tiefenthal, Wöllstein, Wonsheim


Die Öffnungszeiten des Pfarrbüros sind:

Dienstags von 18.00 bis 20.00 Uhr         

Mittwochs von 15.00 bis 19.00 Uhr        

Freitags von 08.00 bis 13.00 Uhr

Die Pfarrkirche St. Dionysius in Neu-Bamberg                

Die am Rande der Ruine einer mittelalterlichen Burg gelegene Kirche ist schon von Weitem zu sehen, da sie gemeinsam mit der Burgruine den höchsten Punkt des Dorfes bildet. Der Heilige Dionysius gehört zu den 14 Nothelfern. Der Historia Francorum kann ent-nommen werden, dass er gemeinsam mit 6 weiteren Bischöfen um 250 von Papst Fabian den Auftrag erhielt, das Evangelium in Gallien zu verkünden. So kam es, dass er in Lutetia Parisiorum ( dem heutigen Paris) das kirchliche Leben organisierte. Die berühmte Kathedrale Saint-Denis bei Paris erinnert bis heute an sein Wirken. Diese Kirche entstand um 625 über der Grabesstätte des Heiligen. In der Zeit der Christenverfolgungen unter Kaiser Decius (250) oder unter Valerian(258) wurde Dionysius gemeinsam mit seinen Begleitern hingerichtet. Die Legende berichtet, er habe nach seiner Enthauptung seinen Kopf bis zu der Stelle getragen, wo sich heute die Kathedrale befindet. Der Heilige wird deshalb nicht selten seinen Kopf in der Hand haltend dargestellt.Eine solche Darstellung aus dem 13. Jh. findet sich im Bamberger Dom. Er gilt als Patron der Schützen, als Helfer bei Kopfschmerzen, Hundebissen und Tollwu   

Im 13. Jahrhundert wird bereits eine Burgkapelle erwähnt. Der jetzige neugotische Saalbau entstand in den Jahren 1756 und wurde 1881/82 erweitert . Das Gotteshaus besitzt einen Giebeldachreiter. Die Kanzel stammt von Johann Martin aus Neu-Bamberg aus dem Jahr 1770, die Orgel schuf Johann Georg Geib im Jahr 1776

Aktuelles:


Gemeindefahrt 2017 zum Lago di Garda - Pfarrgruppe war 7 Tage am Gardasee

Am Sonntag, den 08. Oktober 2017 startete die Pfarrgruppe „Rheinhessische Schweiz“ mit 51 Teilnehmern, die auch von außerhalb der Pfarrgruppe kamen, zu ihrer diesjährigen Mehrtagesfahrt an den Gardasee. Am Montag stand der Besuch von Verona auf dem Programm. Bevor bei einer Stadtführung die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt besichtigt wurden, fuhr die Gruppe zur Wallfahrtskirche Madonna di Lourdes, die auf einem Hügel oberhalb der Stadt liegt.

Am nächsten Tag ging es mit dem Schiff nach am Vormittag nach Sirmione, wo die Altstadt auf einer Halbinsel in den See ragt. Nachmittags wurde noch ein Halt in Bardolino, bekannt für seinen Wein, eingelegt. Einige Teilnehmer nutzten sogar den Weg entlang der Uferpromenade zu einem Spaziergang ins vier Kilometer entfernte Garda, wo die Gruppe im Hotel wohnte. Weiter ging es am nächsten Tag zur Wallfahrtskirche Madonna della Corona nahe Spiazzi. Die Kirche liegt 773 m hoch über dem Tal der Etsch und ist direkt an die Felsen gebaut. Danach ging es wieder an den See ins Örtchen Lazise, das in der Altstadt mit seiner Burg und den Stadtmauern aus dem 14. Jahrhundert beeindruckt.

Am Donnerstag stand noch der nördliche Teil des Gardasees auf dem Programm.

Mit dem Bus ging des zunächst nach Malcesine mit seiner imposanten Burg. Von dort starteten dann alle mit dem Schiff nach Limone, einem traumhaften Örtchen, wo u.a. die Zitronengärten bewundert werden konnten. Nach Aufenthalt dort ging es mit dem Schiff weiter nach Riva, dem nördlichsten Teil des Sees. Nach einer kleinen Stadtführung und Aufenthalt dort ging es wieder mit dem Schiff zurück nach Malcesine, wo auch ein Aufenthalt vorgesehen war.

Am Freitag, dem letzten Tag vor Ort, hatten alle Teilnehmer einen freien Tag, um sich den Urlaubsort Garda näher anzusehen. Viele nutzen die Zeit zu einem Bummel durch die Altstadt oder zum großen Wochenmarkt, der dort an diesem Tag stattfand.

An diesem Tag gab es aber auch noch eine Überraschung. Wer wollte, konnte mit der Seilbahn auf den Monte Baldo fahren. Dazu ging es erneut mit dem Bus nach Malcesine und von dort hoch auf den Berg in ca. 1800 m Höhe. Oben angekommen, gab es bei traumhaftem Wetter einen wunderbaren Blick auf den Gardasee und auf der Rückseite des Berges in ein wunderbares Tal mit kleinen Ortschaften. Bei einer kleinen Wanderung konnte man von verschiedenen Aussichtspunkten die Landschaft genießen. An allen Tagen der Reise gab es herrliches Spätsommerwetter und Sonnenschein. Einige nutzten sogar die Gelegenheit, sich im See oder im Swimmingpool des Hotels ein wenig abzukühlen.

Florian Kropp, der auch in diesem Jahr die Fahrt organisierte und die Reiseleitung übernahm, freut sich gemeinsam mit Pfarrer Harald Todisco und allen Teilnehmern über den gelungenen Verlauf der Reise. Es sei auch allen Reisegästen gedankt, durch deren Teilnahme solche Fahrten überhaupt erst möglich werden.

Ein besonderes Lob und herzliches Dankeschön möchte Florian Kropp dem kompetenten Busfahrer Siggi Kiefer aussprechen, der die Gruppe wie schon in den letzten Jahren auch dieses Mal wieder gut und sicher zu allen Ausflugszielen fuhr.


Foto 1: Gruppe auf dem Weg in die Innenstadt von Verona


Foto 2: Gruppe bei der Stadtführung in Verona


Foto 3: Gruppe unterwegs in Limone


Foto 4: Gruppe bei der Stadtführung in Riva