Vitaltour
Geheimnisvoller Lemberg

Der am 14.04.2019 eingeweihte neue Premiumwanderweg führt Sie vorbei an kulturhistorische Sehenswürdigkeiten, Relikte des Bergbaus aus längst vergangenen Zeiten, wilde Täler mit rauschenden Bächen, „verzauberte“  Wege, das einzigartige Besucherbergwerk „Schmittenstollen“, alpine Pfade, historische Kultstätten, den Silbersee, Weinberge und Trockenmauern, fantastische Aussichten sowie einzigartige Naturerlebnisse. 

Lassen Sie sich verführen von der Schönheit des Lembergs - dem König der Naheberge - und dem ältesten und mit 260 ha eines der größten Naturschutzgebiete in Rheinland - Pfalz am Rande des Naturpark Soonwald/Nahe.

Bild: Naheland-Touristik

Den Download des vorläufigen Flyers finden Sie hier

Deutschlands schönster Wanderweg 2021 - Platz 3 !!!!

Voller Stolz und Freude haben wir die Trophäe und die Urkunde zum dritten Platz, in der Kategorie der Tagestouren, bei der Wahl zu Deutschlands schönstem Wanderweg 2021 entgegen genommen. Unser "Geheimnisvoller Lemberg" überzeugt große und kleine Wanderfans mit seinen Highlights wie z. B. gruseligen Geistern und süßen Gespenstern, vielfältigen Rastmöglichkeiten und einzigartigen Kunstwerken, atemberaubenden Aussichtspunkten, Einblicken in Jahrhunderte alte Bergbaugeschichte sowie einer beeindruckenden Fauna und Flora. ​Ein herzliches Dankeschön an 4635 Lemberg-Fans, die online oder per Wahlkarte ihre Stimme für unsere Vitaltour abgegeben haben. Danke an alle Verantwortlichen und Macher der Tour, die sich für deren Planung, Umsetzung, Instandhaltung, ständig neuen Bereicherungen und seit Beginn des Jahres für die Abstimmung mit so viel Herzblut eingesetzt haben. Die Platzierung auf dem Siegertreppchen ist ein voller Erfolg für unsere gesamte Region und ein Zeichen dafür, dass sich kommunale Zusammenarbeit lohnt und viel Spaß machen kann. 


Bild: Nahelandtouristik

v.l.Katja Hilt (NLT), Sophia Mauer (VG Rüd), Andrea Silvestri (OB Feilbingert), Markus Röth (OB Oberhausen/Nahe), Torsten Hahn (OG Feilbingert), Ivana Kettern (NLT) 

       Streckeninfos:   

                                                                             

        Start: Lemberghütte auf dem Lemberg, Zufahrt über 67824 Feilbingert

        Ziel:   Lemberghütte auf dem Lemberg, Zufahrt über 67824 Feilbingert              

        Strecke: 13,5 km

        Aufstieg: 391 hm

        Abstieg: 391 hm

        Dauer: ca. 4,15 Std. 

        Höchster Punkt: 394 m

        Niedrigster Punkt: 131 m

Schwierigkeitsgrad:

Mittel 


Empfohlene Ausrüstung:

Festes Schuhwerk, Wanderbekleidung (einige sehr felsige - fast alpine Pfade - fordern ihre Trittsicherheit!)


Wegführung:

Kurz vor dem Eingang in den Wein- und Biergarten der Lemberghütte steigen Sie rechter Hand in die Vitaltour ein und erreichen schon nach wenigen Metern den ersten Aussichtspunkt. Im weiteren Verlauf des Weges passieren Sie immer wieder Stellen, die Ihnen einen wunderschönen Ausblick auf die Nahe bescheren. Nach einem Zick-Zack-Pfad erreichen Sie eine Kreuzung. Hier treffen sich unzählige Wege. Sie halten sich an der Lore rechts und folgen der "Werner Ingebrand Allee". Links und rechts im Wald verstecken sich immer wieder Stollenmundlöcher und Luftschächte. Bitte die Wege nicht verlassen!

An der "Förster Wenz Eiche" halten Sie sich rechts und nach wenigen Metern befinden Sie sich inmitten ehemaliger Weinbergterrassen mit Blick auf Feilbingert. Es folgt ein kurzer steiler Abstieg ins Tal der Wildenbach. Direkt vor Ihnen liegt nun das "Landhotel & Waldgasthaus Lembergblick" und lädt Sie auf eine erste Rast ein! Sie gehen Richtung "Landhotel & Waldgasthaus Lembergblick" und überqueren die Brücke über den Trombach, vorbei an einer schönen Raststelle mit Wegekreuz. Sie gehen nun unterhalb des Hotels durch den Wald, bis Sie auf die Hauptzufahrtstraße treffen, an der Sie sich links halten. Oberhalb des Hotels wandern Sie nun durch einen kleinen Wald und haben noch einmal eine schöne Aussicht auf den Lemberg.

Sie befinden Sie nun auf dem Verbindungsstück des Panaromaweg, der Bad Kreuznach mit dem Panoramaweg Feilbingert verbindet. An der nächsten Abbiegung halten Sie sich links und gehen bergab auf die Zufahrtstraße zum Trombacher Hof. Hier halten Sie sich links. Der Weg führt Sie bis zum historischen Trombacher Hof (ehemaliges Kloster, heute in Privatbesitz).

Den Hof umgehen Sie über einen engen Pfad und gelangen in die wildromantische Trombachklamm - immer dem rauschenden Trombach folgend. Nach wenigen hundert Metern gabelt sich der Weg. Halten Sie sich links, wenn Sie die Tour fortführen wollen. Biegen Sie nach rechts ab, wenn Sie das Schinderhannesloch sehen möchten. Der Sage nach hat sich hier der berühmte Räuber aus dem Hunsrück einige Zeit versteckt gehalten. 

An dieser Stelle zweigt auch die neue "Vitaltour Ebernburg" ab (Stand: Juni 2018). Zurück auf der "Vitaltour Geheimnisvoller Lemberg" folgen Sie dem Trombach über Brücken und durch Furchen und gelangen schließlich an eine Kreuzung.  An diesem Punkt befindet sich auch die nächste Einstiegsmöglichkeit in den Rundweg (Parken am Bahnhof, Niederhausen/Nahe). Dem Weg rechts folgend stoßen Sie nach nur 200 Metern auf die gestaute Nahe in Niederhausen.

Auf dem Stausee befindet sich eine Trainingstrecke der Bad Kreuznacher Ruderer und Kanuten. Wir folgen allerdings dem Wegweiser nach links "Besucherbergwerk Schmittenstollen" und erreichen nach kurzer Zeit den "verwunschenen" Lemberggeisterweg mit schönen Schnitzereien und tollen Aussichten auf den Stausee und Niederhausen.

Nach wenigen Minuten haben Sie das Besucherbergwerk Schmittenstollen erreicht - das einzige Quecksilberbergwerk in Westeuropa, das zu einem Besucherbergwerk ausgebaut wurde. Hier bietet es sich an, die nächste Rast einzulegen. Eine Führung durch das Bergwerk und das kleine Museum sind sehr empfehlenswert. Danach finden die Kinder Gefallen an dem Grubenspielplatz und dem Edelstein suchen, während sich die Erwachsenen einen Nahewein schmecken lassen. Es fällt schwer, diesen schönen Platz zu verlassen. Aber es warten noch viele Highlights auf Sie. 

Nach dem Bergwerksgelände geht es ein paar Meter sehr steil bergauf bis Sie scharf rechts in einen Waldweg einbiegen. An der nächsten Kreuzung nehmen Sie den linken unteren Weg, der nach kurzer Zeit in einen schmalen Pfad übergeht und Sie durch einen alten Steinbruch führt.

Der Pfad wird immer enger - vorbei an Fundamenten der alten Seilbahn, die das Erz in der letzten Abbauperiode zum Verladebahnhof an die Nahe gebracht hat. Der Weg schlängelt sich entlang des Berges und es eröffnen sich immer wieder grandiose Ausblicke ins Tal der Nahe. Spätestens hier ist Ihre Trittsicherheit gefragt, denn der Weg führt über felsigen Untergrund und durch unberührte Natur! Bitte bleiben Sie auf dem Weg!

An einer Spitzkehre lädt Sie eine kleine Bank in mitten von Felsen dazu ein, Halt zumachen. Genießen Sie den unverbauten Blick auf die Ortsgemeinden Niederhausen (rechts) und Oberhausen (links). Der Weg ist nun so eng, dass Ihnen entgegenkommende Wanderer fast nicht mehr ausweichen können. Der Weg führt nun wieder in den Wald und nach wenigen hundert Metern stoßen Sie auf den Zick-Zack Pfad, der Oberhausen mit der Lemberghütte verbindet. Nach oben und nur nach nur drei Spitzkehren biegen Sie rechts in einen Pfad ein, der Sie nach wenigen hundert Metern an weiteren Bergbaurelikten vorbeiführt und Ihnen ein atemberaubendes Panorama und Naturerlebnis beschert. Hier wachsen wilde Orchideen, der fast ausgestorbene und daher berühmte Diptam; hier leben unzählige Echsenarten und verschiedene Natterarten. Ein einmaliges Erlebnis, das den Lemberg mit seinem Naturschutzgebiet so berühmt gemacht hat.


Wichtiger Hinweis: 

Wege nicht verlassen: Naturschutzgebiet und gefährliche Geröllhalden der ehemaligen Steinbrüche!

Der Pfad wird wieder breiter und führt Sie zu dem Platz, an dem früher die Steine aus dem Tagebau behauen und anschließend auf LKW verladen wurden. Noch heute gut zu erkennen sind Relikte wie Abraumhalden, das "Stromverteilerhäusschen" und die Fundamente der Verladerampe für die Lastwagen. Wir überqueren den großen Parkplatz und sehen links die Ruinen des alten Brechwerkes aus den Bäumen herausragen. Über ein paar Stufen erreichen wir die alte Transportstraße, die die Steinbrüche der letzten Abbauperiode miteinander verband.

Halten Sie sich nach den Stufen links und Sie erreichen nach 100 Metern den Abzweig zum Silbersee, den Sie sich keinesfalls entgehen lassen dürfen. Hier ist "Baden verboten!" - das ist auch gut so, denn der See gehört zum Naturschutzgebiet! Folgen Sie dem Verlauf der ehemaligen Transportstraße. Die Natur hat sich längst zurückgeholt, was ihr gehört. Hier und da stehen noch alte Bunker und Unterstände, die die Bergleute bei Sprengungen geschützt haben.

Bevor Sie in den Wald wandern, haben Sie linker Hand noch einmal die Möglichkeit einen Blick auf die Burgruine Montfort zu werfen. Sie passieren weitere Steinbrüche (nicht zugänglich - Naturschutzgebiet!). Der Weg wird wieder schmaler und mündet in einen kleinen Pfad, der Sie nach wenigen Minuten zum Ausgangspunkt Ihrer Wanderung - der Lemberghütte - mit dem vermutlich schönsten Ausblick in das Nahetal führt! 

Bereits die Römer wussten von der magischen Anziehungskraft des Lembergs und errichteten hier einen kleinen Merkurtempel, an den eine steinerne Stele erinnert. Die Lemberghütte bietet deftige Küche und erfrischende Getränke für Wanderer. 

Anreise: 


Öffentliche Verkehrsmittel

 mit Bahn und Bus erreichbar

Buslinie 222 ab Bahnhof Bad Münster am Stein-Ebernburg nach Feilbingert, Haltestelle „Ortsteil Bingert“. Von dort ca. 1 km bis zum Einstieg in den Rundweg am Landhotel & Waldgasthaus Lembergblick.

Buslinie 253 ab Bahnhof Bad Münster am Stein-Ebernburg nach Niederhausen/Nahe:  Von dort ca. 1 km bis zum Einstieg in den Rundweg am Eingang zur Trombachklamm / Richtung "Besucherbergwerk Schmittenstollen". (Bus nicht am Wochenende!)


Anfahrt

A 61 Abfahrt Bad Kreuznach, B 41 und B 48 Richtung Bad Münster am Stein-Ebernburg, L 379 Richtung Feilbingert, Beschilderung „Besucherbergwerk Schmittenstollen“ bzw. "Lemberghütte" folgen.


Parken

Parken Sie auf dem Parkplatz „Besucherbergwerk Schmittenstollen“ in Feilbingert oder alternativ auf dem Parkplatz am Silbersee. Beide Parkplätze sind ausgeschildert und über die L379 und K83 zu erreichen.