Corona-Impfung

Zweitimpfung mit AstraZeneca:     

Ab Montag, dem 19.04.2021, werden auch im Impfzentrum in Bad Sobernheim die regulären Zweitimpftermine mit AstraZeneca beginnen. 719 solcher Termine sind in der kommenden Woche geplant, wobei etwa 90 Prozent der Termine mit Menschen unter 60 Jahren belegt sind. 

Nachdem zwischenzeitlich Unklarheit herrschte, wie sich der Stopp des Impfstoffs auf die Zweitimpfungen für Personen unter 60 Jahren auswirkt, wurde inzwischen fixiert, wie damit umgegangen wird. Demnach bleiben die Zweitimpftermine bestehen, eine Verschiebung dieser wird es nicht geben. Einzig der Impfstoff für die Personen unter 60 Jahren kann sich ändern. Prinzipiell ist vorgesehen, dass die Zweitimpfung bei unter 60-jährigen mit einem mRNA-Impfstoff – also Biontech oder Moderna – durchgeführt wird. Personen unter 60, die ihre Zweitimpfung aber ebenfalls mit AstraZeneca erhalten möchten, haben die Möglichkeit, sich dieses Vaccine verabreichen zu lassen. 

Für Personen ab 60 Jahren, die nach der Erstimpfung mit AstraZeneca zur Zweitimpfung das Impfzentrum besuchen, wird generell wieder der Impfstoff von AstraZeneca genutzt. 

Zusammengefasst: 

- Die Zweitimpftermine mit AstraZeneca werden nicht verlegt und finden am mitgeteilten Termin statt. 

- Personen unter 60 Jahren erhalten zur Zweitimpfung Biontech oder Moderna, können aber auch auf eigenen Wunsch hin erneut mit AstraZeneca geimpft werden. 

- Personen ab 60 Jahren erhalten zur Zweitimpfung erneut AstraZeneca. 

(Pressemeldung der Kreisverwaltung vom 15.04.2021)

Wochenbericht aus dem Landesimpfzentrum des Landkreis Bad Kreuznach: 

Anzahl der bisherigen Impfungen:                                                                                                                                                                                                                                                    Bisher wurden im Landesimpfzentrum Bad Kreuznach insgesamt 27.235 Impfungen (Stand 18.04.2021) durchgeführt. Diese unterteilen sich in 21.584 Erst- und 5.651 Zweitimpfungen. 17.824 Impfungen wurden mit Biontech, 7.245 mit AstraZeneca (wird seit 13.02.2021 verimpft) und 2.166 Moderna (wird seit 16.03.2021 verimpft) durchgeführt. 5437 Zweitimpfungen wurden mit Biontech, 214 mit Moderna durchgeführt. 

Neben den Impfungen im Impfzentrum wurden durch mobile Impfteams, die unter anderem Senioreneinrichtungen oder Einrichtungen der Eingliederungshilfe im Landkreis besuchten, 4.725 Menschen geimpft - hiervon 2.812 Erst- und 1.913 Zweitimpfungen. 

Nachtrag zur Randnotiz der vergangenen Woche:                                                                                                                                                                                                                          Am Montag, dem 12.04.2021, wurden die bislang meisten Impfungen innerhalb eines Öffnungstages im Impfzentrum durchgeführt. Geimpft wurde an diesem Tag von 8 bis 20 Uhr insgesamt 1.067 Menschen mit Biontech (davon 192 Zweitimpfungen). Geplante Impfungen in dieser Woche: In dieser Woche wurden für das Impfzentrum in Bad Sobernheim bisher insgesamt 5.104 Impftermine durch das Land vergeben

(Pressemeldung der Kreisverwaltung Bad Kreuznach - Stand 19.04.2021) 

Hinweis zur Absage oder Verlegung von Zweitimpfterminen im Impfzentrum Bad Sobernheim:

Um die bestmögliche Wirkung des Corona- Impfschutzes zu erreichen, müssen Erst- und Zweitimpfung erfolgt sein.

Sofern Personen nach der Erstimpfung den Termin zur Zweitimpfung aus nachvollziehbarem Grund nicht wahrnehmen können, benötigen diese einen neuen Termin zur Zweitimpfung im Impfzentrum Bad Sobernheim. Eine Terminverschiebung dieser Zweitimpftermine ist aktuell nicht über die Landeshotline möglich. Jedoch richtet der Landkreis Bad Kreuznach die Möglichkeit ein, über die Hotline der Abstrichstation Windesheim eine Terminverschiebung anzustoßen. Die Hotline der Abstrichstation ist unter der Rufnummer 0671/20278120 erreichbar.

Beim Anruf müssen Personen, die einen neuen Zweitimpftermin benötigen, die eigenen Kontaktdaten, eine Rückrufnummer und den nicht wahrgenommenen Zweitimpftermin mitteilen. Die eigentliche Verschiebung des Zweitimpftermins erfolgt dann im Zuge eines Rückrufs durch das Impfzentrum.

Diese Möglichkeit der Terminverschiebung richtet sich ausschließlich an Personen, die bereits ihre Erstimpfung durchgeführt haben und den Zweitimpftermin nicht wahrnehmen können oder konnten. Terminierungen für Erstimpfungen sind auf diesem Wege weiterhin nicht möglich. Diese müssen zwingend über die Hotline 0800 / 57 58 100 oder das Internetportal www.impftermin.rlp.de vereinbart werden.

Registierung zur Terminvergabe eines Impftermines in ihrem Impfzentrum

Das Terminvergabesystem in Rheinland-Pfalz ist am 4. Januar gestartet. 

Die Terminvergabe erfolgt entweder telefonisch über die Telefonnummer 0800 / 57 58 100 oder über die Internetseite www.impftermin.rlp.de.

Sie haben Fragen? Wir haben Antworten:


Wo kann ich mich informieren?  

Info-Hotline des Landes für Bürgerinnen und Bürger: 0800/5758100 
(erreichbar montags bis samstags von 8 Uhr bis 22 Uhr, sonn- und feiertags zwischen 10 Uhr und 16 Uhr)

Info-Hotline des Bundes: 116117

Achtung: Über die Info-Hotlines erfolgt keine Terminvergabe zur Impfung.

Die aktuelle Situation wirft verschiedenste Fragen auf - hier finden Sie weitere Hotlines, die weiterhelfen können.


Habe ich die Pflicht, mich gegen Covid 19 impfen zu lassen?

Nein. Es gibt in Deutschland keine generelle Impfpflicht. Davon ausgenommen ist nur die von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlene Masern-Impfung. Diese muss seit dem 1. März 2020 bei allen Kindern ab dem ersten Geburtstag vorgewiesen werden, wenn sie in die Kindergärten oder in die Schulen kommen.


Muss ich um geimpft zu werden etwas bezahlen? 

Nein, die Impfung ist kostenlos und wird vom Staat übernommen. 


Wie wirkt der Impfstoff?

Die beiden Impfstoffe, die zugelassen wurden, sind sogenannte mRNA Impfstoffe. Die Firmen Biontech/Pfizer und Moderna setzen jeweils auf diesen neuartigen Impfstoff. Ein häufiges Missverständnis ist, diese mRNA würde in das menschliche Erbgut eingebaut oder könne menschliches Erbgut verändern. Das ist nicht der Fall: mRNA steht für "messenger RNA." Die mRNA im Impfstoff enthält die Information, wie ein Teil des neuartigen Corona-Virus – ein Antigen – genetisch aufgebaut ist. Mit dieser Information kann unser Immunsystem sich auf die Abwehr des Virus vorbereiten: Einige wenige Körperzellen bilden das Antigen nach. Wenn Immunzellen auf dieses Antigen treffen, reagieren sie darauf. Bei einem späteren Kontakt mit dem SARS-CoV-2 Virus erkennt unser Immunsystem das Antigen wieder und kann das Virus beziehungsweise die Infektionskrankheit gezielt bekämpfen. Im besten Fall verhindert das den Ausbruch der Covid-19-Erkrankung. Mindestens sorgt die Impfung für einen deutlich leichteren Verlauf.


Wie oft muss ich mich impfen lassen?

Es sind zwei Impfungen erforderlich. Für einen vollständigen Impfschutz müssen Sie sich zwei Mal im Abstand von drei bis vier Wochen impfen lassen. 


Welche Menschen sollen als erstes geimpft werden?

Für Rheinland-Pfalz gilt: Oberstes Ziel ist, Menschen mit sehr hohem und hohem Risiko, schwer zu erkranken oder zu versterben, vordringlich zu impfen. Darüber hinaus ist vorgesehen, Personen mit hohem Risiko sich anzustecken, zu impfen – insbesondere Personal in medizinischen Einrichtungen. Um die Umsetzung der Impfempfehlungen in Rheinland-Pfalz zu begleiten, hat Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler einen Ethikbeirat Corona-Schutzimpfungen gegründet. Der multiprofessionelle Beirat setzt sich aus Expertinnen und Experten zu medizinischen, juristischen und ethischen Fragestellungen zusammen.

Zu der Gruppe mit „sehr hoher Priorität“ gehören Menschen über 80, Bewohner und Mitarbeitende in Altenpflegeheimen sowie Menschen, die bei der Arbeit Kontakt zu Covid-19 Patienten haben – beispielsweise Beschäftigte in Notaufnahmen und Covid-19-Stationen. Hoch priorisiert sind laut STIKO-Konzept außerdem Mitarbeitende in medizinischen Einrichtungen mit engem Kontakt zu besonders gefährdeten Gruppen, unter anderem in der Geburtshilfe, der Transplantationsmedizin oder auf bestimmten Krebsstationen. Bundesweit umfasst die Gruppe mehr als 8,6 Millionen Menschen.

In diesem Dokument lesen Sie die Empfehlungen des Ethikbeirates zur Verteilung der ersten Impfdosen in Rheinland-Pfalz.


Kann ich mich bereits registieren lassen?

Folgenden Personengruppen können sich für einen Impftermin registieren lassen: 

  • Personen, die das 70. Lebensjahr vollendet haben                                                                                                                                                                                                                               und Personen aus folgenden Berufsgruppen:                                                                                                                                               
  • Personal in Pflegeheimen und stationären und teilstationären Einrichtungen zur Behandlung und Pflege von älteren oder pflegebedürftigen Personen:
    • Pflegekräfte
    • Ärzte
    • Verwaltungsmitarbeiter, Reinigungs- und Hauswirtschaftskräfte
    • Gesetzliche Betreuer
    • Mitarbeiter in Hospizen
    • Seelsorger
    • Sonstige
  • Personen, die im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen behandeln, betreuen oder pflegen, sowie Personen, die im Rah-           men der ambulanten Pflege Begutachtungs- oder Prüftätigkeiten ausüben:
    • Pflegekräfte / Fachkraft Intensivpflege
    • Ärzte
    • Mitarbeiter im Projekt "Gemeindeschwester plus"
    • Sonstige
  • Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödli-              chen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht:
    • Onkologie
    • Transplantationsmedizin
    • Sonstige
  • Personen die in medizinischen Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko tätig sind (Krankenhaus, MVZ, Arztpraxen):
    • Intensivstationen
    • Notaufnahmen und notärztlicher Dienst
    • Rettungsdienst (auch First-Responder)
    • Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung
    • Personal in Impfzentren
    • Personal in Bereichen, in denen für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 relevante aerosolgenerierende Tätigkeiten durchgeführt werden
    • Sonstige
  • Personen, die in medizinischen Einrichtungen mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko tätig sind (oder eine eigene med. Einrichtung sind):
    • Ärzte, Pflegekräfte und sonstiges Personal mit regelmäßigem unmittelbaren Patientenkontakt
    • Blut- und Plasmaspendedienste
    • SARS-CoV-2-Testzentren
    • Wäscherei in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen
    • Personal in therapeutischen Praxen
    • Personal bei körpernahen Dienstleistern (z.B. Podologen)
    • Hebammen
    • Personal in Rehakliniken
    • Personal in geriatrischen Kliniken
    • Mitarbeiter bei Hausnotrufanbietern
    • Sonstige
  • Personen in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege geistig oder psychisch behinderter Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pfle-         gedienste regelmäßig geistig oder psychisch behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen:
    • Mitarbeiter in Eingliederungshilfe
    • Pflegekräfte
    • Heilerzieher
    • Hauswirtschaft / Technik / Verwaltung
    • Fachpersonal in Ambulanten Diensten der Eingliederungshilfe
    • Sonstige
  • Personal in Corona-Ambulanzen, Corona- Praxen und Corona-Sprechstunden
  • Personal in niedergelassenen Hausarzt- oder Facharztpraxen
  • Personal in Zahnarztpraxen
  • Personal in psychotherapeutischen Praxen
  • Betreuungsrichter/innen, Bereitschaftsdienstrichter/innen und Rechtspfleger/innen / Rechtsanwälte, die z.B. im LKH/Maßregelvollzug tätig sind
  • Personal im Dienstleistungsbereich, welches regelmäßige Tätigkeiten in Pflegeeinrichtungen verübt:
    • Ergotherapeuten
    • Physiotherapeuten
    • Podologen
    • Mitarbeiter aus Sanitätsdiensten
    • Optiker
    • Hörgeräteakustiker
    • Personal aus körpernahen Dienstleistungen (Friseure, Kosmetiker,…)
    • Weitere Heilmittelerbringer
    • Sonstige
  • Personal in Dialysezentren
  • Soldatinnen und Soldaten, die bei Einsätzen im Ausland einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
  • Personal in besonders relevanter Position im Öffentlichen Gesundheitsdienst / Personal in Krematorien
  • Personal in besonders relevanter Position zur Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur
  • Personen die in Obdachlosenheimen oder Einrichtungen zur gemeinschaftlichen Unterbringung von Asylbewerbern, vollziehbar Ausreisepflichtigen, Flüchtlingen und                 Spätaussiedlern tätig sind
  • Personen, die im Rahmen der nach Landesrecht anerkannten Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne des § 45a des Elften Buches Sozialgesetzbuch regelmäßig             bei älteren oder pflegebedürftigen Menschen tätig sind
    • Mitarbeiter/innen der AUA (Angebote zur Unterstützung im Alltag), zertifiziert nach § 45a Abs. 2 SGB XI
    • Sonstige
  • Personal in Kinder- und Jugendheimen und Kinderpflegeheimen (wenn regelmäßig in der Einrichtung tätig und Sie Kontakt mit Mitarbeitern oder Kindern in der Einrich-           tung haben)
  • Erzieher/innen, Tagesmütter sowie weitere Beschäftigte in Kindertagesstätten (wenn regelmäßig in der Einrichtung tätig und Sie Kontakt mit Mitarbeitern oder Kindern in        der Einrichtung haben)
  • Personal in Grundschulen und Förderschulen (wenn regelmäßig in der Einrichtung tätig und Sie Kontakt mit Mitarbeitern oder Kindern in der Einrichtung haben)
  • Polizei- und Ordnungskräfte die in Ausübung ihrer Tätigkeit zur Sicherstellung öffentlicher Ordnung, insbesondere bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko             ausgesetzt sind:
    • Polizist
    • Mitarbeiter im Ordnungsamt
    • Justizvollzugsbeamte
  • Betriebsärztliches Personal
  • Personen mit folgenden Vorerkrankungen:
  • Trisomie 21 oder geistige Behinderung
  • Interstitielle Lungenerkrankung, (COPD, Mukoviszidose oder andere, ähnlich schwere chronische Lungenerkrankung)
  • Leberzirrhose und andere chronische Lebererkrankungen
  • Chronische Nierenkrankheiten
  • Diabetes mellitus mit HbA1c ≥58 mmol/mol bzw. ≥7,5%
  • Adipositas mit Body-Mass-Index über 40
  • Bei bösartigen Krebserkrankungen des blutbildenden Systems oder behandlungsbedürftigen Neubildungen (Tumoren), bei denen keine Zurückbildung (Remission) vor-           liegt oder bei denen die Zurückbildung weniger als fünf Jahre zurück
  • Personen nach Organtransplantation
  • Demenz
  • Psychiatrische Erkrankung (insbesondere bipolare Störung, Schizophrenie und schwere Depression)
  • Personen priorisiert nach bewilligtem Härtefallantrag                                                                                                                                                                                                                   

       Darüber hinaus die weiteren Gruppen:

  • Bewohner von Pflegeheimen und stationären und teilstationären Einrichtungen zur Behandlung und Pflege von älteren oder pflegebedürftigen Personen
  • Bewohner von Obdachlosen- und Asylbewerberheimen
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von zu pflegenden Personen oder schwangeren Personen (eine Vorlage für die Bescheinigung zum Nachweis der Priorisierung finden           Sie unter "Welche Nachweise der Zugehörigkeit zu einer der priorisierten Gruppen müssen Sie im Impfzentrum vorweisen?") 



Wie bekomme ich einen Termin im Impfzentrum:

Das Terminvergabesystem in Rheinland-Pfalz ist am 4. Januar gestartet. Die Terminvergabe erfolgt entweder telefonisch über die Telefonnummer 0800 / 57 58 100 oder über die Internetseite www.impftermin.rlp.de.

Dort erhalten Sie die Daten für die erste und zweite Impfung in einem Impfzentrum in Ihrer Nähe sowie einen Aufklärungsbogen. Dies kann auch durch den Vormund oder eine betreuende Person passieren. Die Terminvergabe für die Corona-Schutzimpfung erfolgt über ein intelligentes System, das die endgültige Priorisierung der STIKO sowie die vorhandenen Impfstoffressourcen berücksichtigt.

Diese wie auch andere 0800-Telefonnummern sind kosten- und barrierefrei für hörbehinderte Menschen mit Schriftdolmetschung oder Gebärdensprachdolmetschung über den Tess-Relay-Service zu erreichen. Hier gelangen Sie zur Anmeldung und hier erhalten Sie weitere Informationen.


Kann ich als Angehöriger der zweiten und dritten Impfgruppe jetzt schon einen Termin vereinbaren? 

Nein, dies ist derzeit aufgrund des begrenzten Impfstoffes noch nicht möglich.


Welche Nachweise der Zugehörigkeit zu einer der priorisierten Gruppen müssen Sie im Impfzentrum vorweisen? 

Als Nachweis der Impfberechtigung (Zugehörigkeit zu einer priorisierten Gruppe) müssen Sie im Impfzentrum entsprechende Dokumente vorlegen, die die Zugehörigkeit zur aktuell zugelassenen priorisierten Gruppe nachweisen. Im folgenden finden Sie den entsprechenden Priorisierungsgrund und den dazugehörigen Nachweis:

  1. Alter
    Identitätsnachweis
  2. Berufsgruppe
    Eines der folgenden Dokumente:
    1. Bescheinigung des Arbeitgebers
    2. Dienstausweis
    3. Ausweis der Pflegekammer
    4. Arztausweis
    5. Bei Selbstständigen sonstiger Nachweis
    für medizinisches Personal ggf. mit Zusatz "direkter Kontakt zu Corona-Patienten", wenn dies der Fall
    für Personal in Betreuungseinrichtungen für Kinder (Kindertagesstätten, Schulen etc.) ggf. mit Hinweis "regelmäßig in Einrichtung tätig und Kontakt zu Mitarbeitern und/oder Kindern"
  3. Personal in Corona-Ambulanzen, Corona-Praxen und Corona-Sprechstunden
    Bescheinigung der Kassenärztlichen Vereinigung und Arbeitgebernachweis
  4. Personal im Dienstleistungsbereich, welches regelmäßige Tätigkeiten in Pflegeeinrichtungen verübt
    Bescheinigung der Einrichtung, in der sie tätig sind sowie Arbeitgeberbescheinigung oder bei Selbstständigen Sonstiger Nachweis
  5. Vorerkrankungen, geistige Behinderung, Demenz oder Trisomie 21
    Ärztliches Attest oder sofern aussagekräftig Schwerbehindertenausweis, einen Vordruck für das Formular zum Nachweis finden Sie hier
  6. Enge Kontaktpersonen von zu pflegenden oder schwangeren Personen
    Entsprechend ausgefüllte Vordrucke für Kontaktpersonen von Schwangeren oder für Kontaktpersonen von zu pflegenden Personen
  7. Person priorisiert durch Härtefallantrag
    Positiver Bescheid des MSAGD auf Priorisierung

Kann ich mir den Impfstoff aussuchen?

Nein, eine Wahlmöglichkeit zwischen den Impfstoffen besteht für die Impflinge nicht. Es wird eine Zuteilung anhand verschiedener Kriterien wie Wirksamkeit, Verfügbarkeit und weiterer Parameter vorgenommen.


Sind Nebenwirkungen zu erwarten?

Impfreaktionen sind nicht gleich Nebenwirkungen! Klinische Studien vor der Zulassung haben eine gute Verträglichkeit des Impfstoffes gezeigt und die Häufigkeit von Nebenwirkungen wurde als sehr gering eingstuft. Es kann allerdings, wie bei jeder Impfung zu Impfreaktionen kommen. Diese sind eigentlich ein gutes Zeichen dafür, dass der Körper den Impfstoff aufnimmt und Antikörper entwickelt. 


Wo kann ich eventuell auftretende Nebenwirkungen melden? 

Nebenwirkungen melden Sie bitte beim Hausarzt/ Hausärztin oder der Apotheke. Für die Bewertung der Nebenwirkung sind diese weiterhin Ansprechpartner auch wenn diese sie nicht geimpft haben. 
Verdachtsfälle zu Nebenwirkungen können sie auch zusätzlich beim Paul-Ehrlich-Institut über die Website: www.nebenwirkungen.bund.de melden. Auch ihr Hausarzt/Hausärztin ist verpflichtet auftretende Nebenwirkungen an die vorgesehenen Stellen weiterzuleiten.  


Wo befindet sich das Impfzentrum für die Bürger/innen der VG Bad Kreuznach (Landkreis Bad Kreuznach)?

Einwohnerinnen und Einwohner des Landkreises Bad Kreuznach erhalten einen Termin im für sie zuständigen Landesimpfzentrum in Bad Sobernheim (ehemailger Real-Markt, Westtangente 3).


Kann ich mir das Impfzentrum aussuchen? 

Es gilt grundsätzlich das Wohnortprinzip. Es ist nicht möglich, sich in einem Impfzentrum in einem anderen Kreis/Stadt impfen zu lassen oder in einem anderen Bundesland. 



Was kann ich tun, um einen Impftermin zu stornieren? 

  • Es können nur Terminpaare reserviert werden, das heißt der 1. und 2. Impftermin werden gemeinsam für Sie reserviert. Eine Absage eines einzelnen Termins dieses                 Terminpaares ist nicht möglich. Wenn eine Absage Ihrerseits erforderlich ist, dann werden beide Termine gemeinsam storniert.
  • Zur Absage Ihrer Impftermine stornieren Sie diese bitte über das Formular oder wenden Sie sich bitte an die Rufnummer 0800-5758100.
  • Bei einer Absage über die Hotline halten Sie bitte Ihre Vorgangsnummer (erhalten Sie bei Registrierung über das Online-Formular) oder Ihre Impfnummer bereit. Die                 Impfnummer finden Sie auf dem Terminbestätigungsschreiben oben rechts unter dem QR-Code.



Wie komme ich zum Imfpzentrum nach Bad Sobernheim, wenn keine Möglichkeit dazu besteht? Gibt es einen Fahrdienst der VG Bad Kreuznach für Senioren/innen? 

Ja. Für diejenigen, die weder selbst noch mit Hilfe von Verwandten, Bekannten oder Nachbarn nach Bad Sobernheim kommen können, bietet die VG Bad Kreuznach in Kooperation mit Ihrer Ortsgemeinden einen Fahrdienst an.

Bitte wenden Sie sich rechtzeitig vor Ihrem Termin an Ihre Ortsbürgermeisterin, an Ihren Ortsbürgermeister oder an Frau Ritter der Verbandsgemeindeverwaltung Bad Kreuznach, Tel.: 06708-610-191, damit wir Ihre Fahrt organisieren können.



Wie läuft die Impfung im Impfzentrum ab?