Tiefenthal

Ortsnachrichten

Amtliche Mitteilungen: Teilnahme am Kommunalen Entschuldungsfonds - mehr ...

Weitere Nachrichten: Einfamilienhaus zu verkaufen - mehr ...

Ortsansicht.Spielplatz.Kapelle.Ortsansicht.Gemeindehaus.
Ortsbürgermeisterin Gerlinde Freithofer-Hohenegger.

Herzlich Willkommen auf unserer Seite!

Liebe Besucherinnen, liebe Besucher,

ich freue mich über Ihr Interesse an unserer Gemeinde und begrüße Sie sehr herzlich.

Die Ortsgemeinde Tiefenthal ist mit 135 Hektar und derzeit 140 Einwohnern – davon sehr viele Kinder und Jugendliche – zwar die kleinste, jedoch eine stark wachsende Gemeinde. Die Einwohnerzahl hat sich in den letzten Jahren von 98 auf 140 erhöht.

Tiefenthal gehört zum Landschaftsgebiet der „Rheinhessischen Schweiz“ und  liegt eingebettet im Tal der Appel. Unser Ort ist landschaftlich sehr reizvoll und umgeben von Hügeln, Feldern, Wäldern und Weinbergen. Bei uns ist es noch möglich,  Natur pur zu genießen und die herrliche Flora und Fauna bewundern. Man kann hier leben wie im Urlaub: radeln, wandern, angeln oder einfach nur entspannen. Wie die Ausgrabungen einer „villa rustica“  aus dem 2. Jahrhundert belegen, haben sich auch schon die Römer hier wohl gefühlt.
Gehen Sie auf eine virtuelle Entdeckungsreise durch Tiefenthal auf unserer Homepage www.tiefenthal-rheinhessen.de!

Sie sind auch sehr herzlich eingeladen, Tiefenthal und die landschaftliche Schönheit rund um unsere Gemeinde sowie die artenreiche Flora und Fauna  persönlich zu entdecken.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Gerlinde Freithofer-Hohenegger
Ortsbürgermeisterin

Die Geschichte Tiefenthals

Tiefenthal wird erstmals in einer Besitzbestätigung von Papst Leo IX. für das Kloster St. Maximin in Trier vom 16. Januar 1051 als „Daffindal“ erwähnt. Die Urkunde ist zwar wahrscheinlich gefälscht, weist aber als ältestes Zeugnis auf den Ort hin. 1683 gehörte der Ort nach einem Lehensverzeichnis zur Herrschaft Nassau-Ottweiler, die ihn an die Grafen von Wartenberg verpfändet hatten. 1717 kam das Dorf an die Linie Nassau-Saarbrücken, die es 1721 an die Rheingrafen von Rehweiler verpfändete. Um 1800 verkehrte der Schinderhannes häufiger in Tiefenthal, da zwei seiner Komplizen hier her stammten. Seit 1816 gehört Tiefenthal zu Rheinhessen. Am 17. März 1945 wurde etwa ein Viertel der Gebäude durch amerikanischen Panzerbeschuss zerstört. (Quelle: Wikipedia)

Detaillierte Geschichte

Das Tiefenthaler Wappen

Das Wappen ist geteilt und in der oberen Hälfte gespalten. Rechts oben ist das Feld in drei Reihen dreimal in Gold und Blau geschachtet. Links oben in Blau ein steigender siebenmal in Silber und Rot geteilter goldbewehrter Löwe. Unten sind in Silber ein blaues Schwert und ein blauer Steinhammer diagonal gekreuzt.

Tiefenthal gehörte vom Mittelalter bis Ende des 18 Jhds. zu dem Besitz verschiedener Adelsfamilien. Die einflußreichsten Ortsherren waren im Mittelalter die Grafen von Sponheim (vordere Grafschaft Sponheim), deren Wappen in Gold und Blau geschachtet war. Der in Silber und Rot geteilte Löwe in Blau ist ein Teil des 1946 gestalteten Wappens des Regierungsbezirkes Rheinhessen und erinnert daran, daß Tiefenthal seit 1816 zu Rheinhessen gehört.

Trotzdem der Ort der Einwohnerzahl nach immer klein war, verfügte er im 18 Jhd. über ien eigenes Gerichtssiegel, das in zwei Abdrücken überliefert ist. Das im Gemeindearchiv Fürfeld erhaltene Siegel mit der Umschrift "Sigel des Dorf Diefenthal 1727" zeigt im Schild eine undeutliche und deshalb unbestimmbare männliche Figur. Der Siegelabdruck im Gemeindearchiv Tiefenthal läßt dagegen deutlich die stehende Figur eines barock gekleideten Handwerkers erkennen, der in der rechten Hand ein Schwert und in der linken Hand einen Steinhammer hält. Die Figur erinnert daran, daß in der Umgebung von Tiefenthal verschiedene Steinarten, vor allem Sandstein, abgebaut wurden. Die Figur zeigt deshalb einen solchen Zunftgenossen, der vielleicht als "Vorarbeiter" oder Zunftmeister eine Waffe - ein Schwert - tragen durfte. Da eine solche Figur in der modernen Heraldik schwer darzustellen ist, wurden in das neue Ortswappen nur ihre Attribute, d.h. Schwert und Steinhammer eingefügt.